Forum der Gruppe Communio-Draconis |
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He Chris,
du bist der einzige auf dieser Welt, der aus einem Monostahl einen fast Damaststahl machen kann.
Hut ab!!!
Aber wie lange hält die Ätzung?? mit deiner alten Zahnbürste?? einmal mit einem nassen Handtuch drüber und das war´s??!! Oder?
Wie sieht die Klinge nach dem schneiden festeren Sachen aus??
Chris versteh mich nicht falsch, ich benötige keine Oberfläche die nach dem schneiden von nassen Klopapier
keine Schattierung mehr hat.
Mein Damastmesser schneidet dir alle Steaks und Kotletts auf Köln-Fühligen und die Struktur ist immer noch da.
Kann das dein Zahnbürsten-Mono,Blech auch noch und wie sieht es dann mit der vorgegaukelten Oberfläche aus??
Ich glaube Blechschleifer und Eisenbieger werden nie auf eine Ebene kommen können, aber die Aufgabenstellungen
sind ja auch absolut gegensätzlich, daher wird es nicht passen.
Aber du bist ein tofter Kerl !!! Gibst dir echt viel Mühe mit deinen Messern!! Bist auch viel ergiebiger wie ich. . .
Ich könnt sehr viel, bezüglich des schleifens von Messern lernen !!! Beide Seitenflächen 19-21°
Lieben Gruß
Schmiedlein

Hi Schmiedlein,
es bleibt natürlich ein Monostahl (mit Klingenfärbung), etwas anderes wollte ich in diesem Fall auch nicht.
Die Ätzung ist genauso beständig, wie die eines Damastmessers, da wird der 1.2842 ja auch nur mit vorzugsweise Nickelstahl z.b. 1.2767 kombiniert. Bei Säurebehandlung reagiert dann der Manganstahl viel schneller und färbt sich schwarz.
Dabei soll der Nickelstahl blank bleiben, so meist der Plan.
Mit stärkerer Säure wäre auch bei dem Monostahl eine Tiefätzung möglich, wollte ich aber nicht.
Die Färbung auf Monostahl dient nur als Dekor, genauso wie es Dekor- und Leistungsdamast gibt.
Und dann gibt es natürlich auch noch San-Mai-Stahl, also Monostahl mit Flanken aus Damast, davon hab ich ein Stückchen ergattern können (Mittellage Wälzlagerstahl 1.3505) (Leistungsdamast von Peter Stienen) das wird ein kleines Steckerlmesser.
(Das dauert aber noch)
Gruß Chris

Seyd gegrüßt!
Hier zwei Fotos von dem San-Mai-Messer-Rohling, sowie dessen Griff (in Arbeit)
Wie gesagt, handelt es sich diesmal um ein San-Mai-Steckerl-Messer mit einer Schneidlage aus 1.3505. Das ist Wälzlagerstahl. Für diejenigen, denen die Stahlsorte nichts sagt. Aussen um die Schneidlage befindet sich "normaler" hochlagiger Damast. Aber das Damast-Parierelement fehlt noch, daher kann ich das Messer zur Zeit noch nicht vollenden.
Soviel, jetzt und hier, ich denke, man sieht sich dieses Jahr in Fühlingen, dann bringe ich auch das ein oder andere Messer mit.
Viele Grüße
Chris







leider hab ich das diese Jahr auch nicht geschafft, aber im nächsten Jahr habe ich das fest vor. Dann sehen wir uns hoffendlich, auch in Köln (MPS) habe ich dich vermisst
Gruß
Simava
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